Die Trophäen des Förderpreises

Von rechts nach links: Innenminister Thomas de Maizière mit dem Team aus Karlsruhe: Karl Zimmer von der Branddirektion Karlsruhe, Stefan Walke (ASB), Annika Sinn (DLRG), Valentin Zickner (THW / "der Nerd"), Dr. Christian Jung (MdB), Carsten Schmidt (ASB), Anna Schlatter (THW), Thomas Krug (THW) und David Domjahn (THW). Foto: Mike Auerbach

Bundesinnenminister zeichnet Helf-O-Mat aus

(28.11.2017)

Beim diesjährigen Förderpreis wurden am 27.11.2017 im Bundesinnenministerium in Berlin ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Unternehmen, die den ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter begleiten, mit dem nationalen Förderpreis Helfende Hand ausgezeichnet.

Mit unserem IT-Projekt Helf-O-Mat werden an einer ehrenamtlichen Arbeit Interessierte anhand ihrer Präferenzen entsprechende Mitmachmöglichkeiten z. B. bei Arbeiter-Samariter-Bund, Bergwacht, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutschem Roten Kreuz, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, usw. vorgeschlagen.

Über die Teilnehmer sagt Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière: „Die Motivation, das Engagement und die Visionen der Helferinnen und Helfer beindrucken mich jedes Jahr aufs Neue. Seit ich den Preis 2009 ins Leben gerufen habe, sind fast 1 700 Bewerbungen zusammengekommen. Ob Preisträger oder nicht – sie alle haben tolle Ideen und Projekte entwickelt, wie die Arbeit im Bevölkerungsschutz vorangebracht werden kann. Sie sind Vorbild. Wir sind stolz auf ihre vielen helfenden Hände. Und genau das ist die Idee hinter dem Förderwettbewerb ‚Helfende Hand‘.“

„Ehrenamtliches Engagement ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Es ist gelebte Solidarität“, sagte Dr. Christian Jung, Mitglied des Deutschen Bundestages, der als ideeller Unterstützer und Mitglied im gemeinnützigen Verein HelfenKannJeder e. V. das Entwicklerteam nach Berlin begleitete. „Ich würde mir wünschen, dass sich aus Politik und Wirtschaft weitere Unterstützer finden.“

Das Preisgeld von 8 000 Euro werden wir in die Weiterentwicklung und Bewerbung ihres Internet-Portals investieren. Hier besteht der Wunsch, auch Engagierte anzusprechen, die sich nicht dauerhaft an eine Einsatzorganisation binden möchten, aber z. B. bei Hochwassersituationen spontan gerne dann mit anpacken, wenn professionelle Einsatzkräfte Unterstützung benötigen.

Zur Entwicklung und Vermarktung freuen wir uns über Unterstützung durch Programmierer und Grafiker, die z. B. gerne an der entsprechenden APP für Mobiltelefone mitwirken möchten. Auch werden Partner aus der Wirtschaft als Sponsoren gesucht.


Von: David Domjahn


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Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration

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