Besuch beim Innenministerium Baden-Württemberg

Ende Dezember lud das Baden-Württembergische Innenministerium die Gewinner des Förderpreises Helfende Hand nach Stuttgart ein.

Highlight des Zusammenkommens war die Besichtigung des Lagezentrums der Landesregierung. Dieses ist im Innenministerium (Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration) angesiedelt und eine der modernsten Einrichtungen der Länder in Deutschland.

Zur Lagebewältigung im täglichen Dienst und bei besonderen Gefahrensituationen sind hier das Landespolizeipräsidium, der Führungsstab des Landespolizeipräsidiums und der Verwaltungsstab des Innenministeriums unter einem Dach vereint. Aus dem rund um die Uhr besetzten Lagezentrum werden auch Informationen zum Verkehrsfunk gesammelt, ausgewertet und an den Rundfunk weitergegeben. Lokale Einsätze werden von hier aus jedoch nicht koordiniert. Bei besonderen Gefahrenlagen lässt sich von hier auch aus die Bevölkerung mit der Smartphone-App NINA warnen. NINA steht für Notfall-, Informations- und Nachrichten-App und setzt auf dem satellitenbasierten Warnsystem des Bundes auf. Gewarnt wurde beispielsweise bereits vor Bränden, Gefahrstoffaustritten, Bombenfunden, heftigen Stürmen und Unwettern oder Trinkwasserverunreinigungen.

Thomas Strobl

Stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration

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